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Wie alles begann, oder überspringen wir den Teil der Geschichte wo der Junge glaubte, mit den Drachen fliegen zu können. Mittlerweile ist er ein Mann mit silbernem Haupt, aber irgendwie noch immer suchend, nach den fliegenden Drachen.

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SIRIUS

 

So kam er eines Tages zu einer Heilerin und diese zeigte ihm den Weg zu seinem Herzen! Es ist wie ein Meer aus Wellen in ihm. Durchgewühlt von Gefühlen, die schon immer unbewusst sein Leben bestimmten, sah er plötzlich seine Richtung klar vor sich.

Er entdeckte einen Ort, der so still und friedlich ist, wo sein Selbst sich ausdehnen kann. Glühwürmchen leuchteten ihm nachts den Weg und viele andere Tiere und Wesen begleiteten ihn und gaben ihm Rat zu seiner Tat!

Tag für Tag und Nacht für Nacht lösten sich unbekannte Schichten von dem Mann ab. Oft mit dem Zweifel ob das der „richtige“ Weg für ihn sei. Schritt für Schritt formt er sich zu einer sanften Figur, in einem Leben, das von etwas Größeren bestimmt war.

Eines Tages war ein Gefühl von Mut, in ihm überwiegender und der Wunsch sich zu zeigen wuchs. Er war bereit die nächsten Schritte auf seinem Lebensplan zu finden. Liebe, Sanftheit und der Schelm in ihm wurden zu seinen treuen Begleitern, wann immer er sie ruft!

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Lieber Kunstfreund, Naturliebhaber, Websitebesucher, ich freue mich sehr Dich zu den "Tage der offenen Ateliers" einladen zu können. Klicke auf das Plakat für mehr Infos.

Bitte schicke mir für die begleiteten Kunstspaziergänge eine Nachricht, damit ich Dich über Uhrzeit und genauen Standort des Spazierganges informieren kann.

Meine Werkstatt für Kunst und Bildhauerei, sowie Ski- und SUP Bau stehen am 17. und 18.10. jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr für Dich offen.
Am Samstag ab 19.00 gibt es einen gemütlichen Ausklang, begleitet mit eigener Musik von Martina Wenninger.


Die verwurzelten Skulpturen stehen auf öffentlichen Plätzen und können jederzeit besichtigt werden.  

ALMKOGEL FRIEDENSBUCHE

Der Glaube etwas finden zu müssen, brachte ihn an einen Bergrücken, der ihm schon seit seiner Kindheit sehr vertraut war. Viele Abenteuer und unvergessliche Momente erlebte er dort!

Auf dem Weg, war das klopfen eines Spechtes zu hören, und dabei weitete sich das Herz des Mannes. Eine alte blattlose Buche lenkte seine Aufmerksamkeit auf sich. Ein schwerer Felsstein wurde wohl einst von dem Baum gebremst und dabei schwer verletzt. In dem Holz lebten aber mittlerweile viele andere Lebewesen und nutzten diesen als Lebensraum für sich.

Sein starker Wille und die Sehnsucht nach Frieden führten ihn schon auf so viele Bergrücken und Täler! An dem besagten Tag war dieser Rücken der Morgensonne zugeneigt und schwanger von der Pracht wunderschöner Schneerosen!

Es war als würde der Reinheit Liebe selbst hier wohnen!

PEDRO

Wohl schon seine ansehnliche Form, seine Schönheit, wie der Baum aus der Erde wuchs, ließen ihn immer wieder an diesen Ort kommen. Die Aussicht reicht über seine Heimat, aber dieser Blickwinkel war ihm ungewohnt. Bei den Spaziergängen wurde er oft von etwas Altem begleitet. Nicht ganz sicher ob dieser Anteil noch dienlich für ihn war, wuchs der Wunsch nach Freiheit und Freude in ihm!

Noch nicht klar, was in ihm vorgeht, entschied er dennoch an dem Alten, verwurzeltem Morschen weiterzuarbeiten! Dieser neue Blickwinkel zeigte ihm nicht nur die Heimat, sondern auch die Vergänglichkeit von allem, was das Auge berührt.

Angst vor Verlust und die Augen der Ewigkeit standen sich nun gegenüber und sprachen zu ihm: Für was willst du dich entscheiden?!

Sanft und mutig wurden die im Verborgenen gehaltenen Teile gehoben, und dem Meer der Gefühle übergeben. Tränen der Dankbarkeit benetzten den Boden und der starke Wunsch, die nährenden Gedanken weiter sammeln zu wollen!

NAORI

Es war wie ein Rausch, als er jenen Raum entdeckte, der ihn zurück in seine Kindheit führte. Im Kampf gegen das „Dunkel“, hoch auf dem Rücken von Drachen, wurde ihm klar: Das „Licht“ existiert in seiner Welt nur durch das „Dunkel“. 

Wer entscheidet denn, was „gut oder schlecht“ ist? Die Einsicht, nicht über den Wert und den Platz der Dinge urteilen zu müssen, brachte plötzliche Erleichterung. In ihm wuchs eine Verbundenheit – die Ahnung, dass eine einzige, universelle Kraft alles lenkt.

Sein Selbst wurde heute klarer! Offen, spielerisch und mit dem Gemüt eines Kindes war er bereit, den nächsten Schritt auf seinem Weg zu tun.

Meine einzelnen Töne werden klarer,

reihen sich aneinander und ergeben meine Stimme!

Gerald Aichriedler
Geboren am 10. April 1976, in Mondsee 

  • 1992 Tischler

  • 1998 Holzbildhauerei 

  • 2001 Ausbildner "Rettet das Kind"

  • 2008 Firmengründung Tischlerei

  • 2010 Skibau/ Workshops 

  • 2012 Geomantie und Raumordnung

  • 2014 Oö Handwerkspreis der WKO

  • 2014 Bau von Stand-Up-Paddelboards

  • 2017 Oö Handwerkspreis der WKO

  • 2021 Holz und Steinbildhauerei

  • 2024 Eine Stimme für die Bäume

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